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Gemäß Section 6 a des dänischen Gesetzes über die Entsendung von Arbeitnehmern müssen eine Reihe von Bedingungen erfüllt werden, damit dänische Gewerkschaften kollektive Maßnahmen gegen ausländische Unternehmen ergreifen können. Der Abschnitt beschreibt auch die Lohn- und Lohnhöchstbestandteile, die im Tarifvertrag gefordert werden können. Para. 2 Voraussetzung für die Durchführung von Arbeitskampfmaßnahmen im Sinne von Absatz 1 ist, dass die Bestimmungen der von den repräsentativsten Arbeitsmarktparteien Dänemarks geschlossenen Tarifverträge, die den gesamten dänischen Raum abdecken, dem ausländischen Dienstleistungserbringer zur Kenntnis gebracht wurden. In diesen Tarifverträgen muss hinreichend klar festgelegt werden, welcher Lohn gemäß der Vereinbarung zu zahlen ist. Das Arbeitsgericht führt auch eine Verhältnismäßigkeitsprüfung durch, um festzustellen, ob das Ziel, das die Gewerkschaft mit dem Rechtsstreit zu erreichen versucht, die getroffenen Arbeitskampfmaßnahmen rechtfertigt. Nr. 6 a. Um sicherzustellen, dass entsandte Arbeitnehmer eine Vergütung erhalten, die dem entspricht, den dänische Arbeitgeber für die Durchführung ähnlicher Arbeit zahlen müssen, können tarifliche Arbeitskampfmaßnahmen gegen ausländische Dienstleistungserbringer in gleicher Weise wie gegen dänische Arbeitgeber zur Unterstützung der Forderung nach einem Tarifvertrag ergriffen werden, siehe jedoch Absatz 2. Der Tarifvertrag enthält eine breite Palette vereinbarter Bedingungen und einen Rahmen für die Rechte und Pflichten von Arbeitgebern und Arbeitnehmern. Die Vereinbarungen können Vorschriften über Arbeitszeit und Arbeitsplatz, Bezahlung, Überstundenvergütung, gegebenenfalls Urlaub, Rente und andere Aspekte der Arbeit enthalten. Sie können auch Vorschriften für das Arbeitsumfeld und die Streitbeilegung enthalten. Den Vereinbarungen können unterschiedliche Anhänge und Zusatzvereinbarungen beigefügt werden.

Die Abkommen enthalten im Allgemeinen sowohl unabhängige Vorschriften als auch Bestimmungen, die in den dänischen Rechtsvorschriften enthalten sind. Beispiel 1: Eine Gewerkschaft fordert ihre Mitglieder auf, sich an einer Solidaritätsaktion zu beteiligen, indem sie sich weigert, Waren zu liefern, Abfälle zu entfernen oder Aufgaben im Zusammenhang mit einem Haupt- oder Arbeitgeber zu erfüllen, mit dem das ausländische Unternehmen eine Streitigkeit vor das dänische Arbeitsgericht zu bringen hat, um zu entscheiden, ob die Forderungen nach einem Tarifvertrag rechtmäßig sind und ob ein Streik oder eine Blockade rechtmäßig ist. Das dänische Arbeitsgericht wird über solche Fragen unverzüglich entscheiden. Um juristisch zu sein, erfordert ein Arbeitskampf grundsätzlich, dass die betroffene Gewerkschaft ein vernünftiges berufliches Interesse daran hat, einen Tarifvertrag zu fordern. Das bedeutet, daß die Arbeit, die die Gewerkschaft durch den Abschluss eines Abkommens zu regeln versucht, in den Anwendungsbereich der Gewerkschaft fallen muß. Ein Tarifvertrag ist eine Vereinbarung zwischen zwei Parteien über die Arbeitsbedingungen, die für Arbeitnehmer in einem bestimmten Unternehmen oder einer bestimmten Branche gelten. In Dänemark sind weder dänische noch ausländische Unternehmen gesetzlich verpflichtet, einen Tarifvertrag einzuhalten oder abzuschließen. Das Arbeitsgericht kann daher sowohl über die Anwendung von Solidaritätsaktionen als auch über die einzelnen Bestandteile der Forderung nach einem Tarifvertrag wie Begrenzungen von Lohnbestandteilen, Urlaub und Rente entscheiden.

Beispiel 2: Elektriker, die im Rahmen eines Bauvorhabens arbeiten, lehnen im Rahmen einer Solidaritätsaktion die Arbeit für den Auftraggeber ab, weil das ausländische Unternehmen, das für die anderen Bauaufgaben verantwortlich ist, noch keine Vereinbarung unterzeichnet hat, wie im Hauptarbeitskampf gegen das ausländische Unternehmen gefordert. Als ausländisches Unternehmen sollten Sie von dänischen Gewerkschaften erwarten, dass sie sich mit Ihnen in Verbindung setzen, um eine Vereinbarung für arbeitnehmerische Arbeitnehmer zu schließen, die in Dänemark entsandt werden. Sie können selbst einen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft aushandeln oder einer Arbeitgeberorganisation beitreten, die in Ihrem Namen mit der Gewerkschaft verhandeln kann. Die Tarifvertragsparteien sind einerseits entweder eine Gewerkschaft oder eine Tarifeinheit und andererseits ein einzelner Arbeitgeber, ein Unternehmen oder eine Arbeitgeberorganisation. Ein Unternehmen kann sich auch an einen dänischen Arbeitgeberverband wenden und die Mitgliedschaft beantragen, so dass es unter denselben Tarifvertrag fällt wie der betreffende Arbeitgeberverband und seine Mitglieder.