SUMMER BUMMER

Hohe Erwartungen und was daraus wurde...

Nachdem die letzten Wochen auf der Ostsee doch eher spärlich mit Wellen gesegnet waren, kam nun letzte Woche die Vorhersage die wohl von allen heiß erwartet wurde. Ordentlich Wind aus West bis Nordwest sollten uns den Sommer versüßen. Klar das einem jedem die Fußsohlen kribbelten, in freudiger Erwartungen endlich mal wieder ordentliche Wellen vor der Haustür zu surfen.

Mehrmals täglich die Vorhersage checkend verbrachten wir die Tage vor dem Sturm damit Pläne zu schmieden, um möglichst viel Surfzeit aus diesem Tag herauszuholen. Frühes Aufstehen sollte für uns der Schlüssel zum Erfolg sein.

 

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Abfahrt 6 Uhr morgens. Nach ein paar kurzen Telefongesprächen mit den Mitstreitern waren schnell alle nötigen Informationen gesammelt, um sicher zu gehen auch ja die besten Bedingungen abzugreifen. Es würde sicher an den einschlägigen Spots voll werden, da waren wir uns einig. Die Forecast sah schließlich seit einer Woche vielversprechend aus und es zu erwarten, dass viele den langen Weg von Berlin und anderswo auf sich nehmen würden, um in der sommerwarmen Ostsee zu surfen. Deshalb fiel die Wahl für unsere erste Session des Tages auch auf einen eher unbeachtetes Stück Strand, wenn man mal von der DLRG absieht, welche uns natürlich auf die Gefahren bei einem solchen Sturm hinweisen musste. Denn mal abgesehen von der zu erwartenden Strömung müsse man ja schließlich auch auf die zahlreichen Badegäste an einem solchen herrlichen Strandtag Rücksicht nehmen.

 

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Die Ausbeute war eher mager. Nach ca. 3 Stunden war bei allen leichte Ermüdungserscheinungen zu beobachten. Erst einmal was essen, danach mögliche Spots anschauen um doch beim offensichtlichen Kandidaten zu langen. Schon um halbzwölf war der Parkplatz recht voll. Das Line Up hingegen noch unerwartet leer nimmt man mal die 20 Windsurfer raus. Viele bekannte Gesichter, ein Schnack am Steilufer und eine kurze Brotzeit später ging es dann auch schon an die zweite Session des Tages. Auch hier war es nicht schlecht, aber auch nicht wirklich atemberaubend. Die Wahl des Board hätte eher auf ein Longboard fallen sollen. Als zum Nachmittag dann auch die werktätige Bevölkerung zum Spot gefunden hatte wurde das Line Up voller. Trotz regem Verkehr war die Stimmung ausgelassen und die Vibes durchweg positiv. Auch wenn die Bedingungen nicht so mitspielten wie gehofft, war das ein Trotzpflaster um den nächsten Flatspell durchzuhalten.

 

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